Ein Haus (Auto?) für die Hühner…

Heute Morgen, gleich um neun (bei strömendem Regen) war es soweit. Unser neuer (alter) Mobilstall für die Hühner ist eingetroffen. Nun kann die Hühnerplanung für´s kommende Jahr in die Details gehen. Wer sich hier einbringen möchte, kann sich gerne persönlich melden oder zu einem der nächsten offenen Treffen (siehe Termine unter „Aktuelles“) kommen.

Besser zu sehen noch an seinem alten Standort im Westerwald:

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Jetzt fehlt nur noch etwas Farbe als Witterungsschutz, evtl. eine Dämmung, damit die Damen nicht kalt bekommen…

NAHERHOLUNG STATT INDUSTRIEGEBIET – Für den Erhalt des Naherholungsgebiets „Almet“

Wie die meisten sicher schon mitbekommen haben, gibt es von Seiten der Stadt aktuelle Planungen für die Erweiterung des Industriegebiet Süd unweit vom Stadtbauernhof im hinteren Teil des Almet. Auch wenn die dabei ins Auge gefassten Flächen unsere Hofstelle nicht direkt betreffen, bezieht der Stadtbauernhof Saarbrücken e.V. klar Position gegen die geplante Flächenumwidmung! Die Ausweisung von Gewerbeflächen an dieser Stelle sorgt nicht nur für den Verlust wertvollen Erholungsraums für die Stadtbevölkerung, sondern schränkt auch die Entwicklungsmöglichkeiten des Stadtbauernhofes, insbesondere der Landwirtschaft auf dem Hof, erheblich ein. So werden im Falle einer Umsetzung Spielräume für eine künftig notwendige Erweiterung der Flächenausstattung deutlich eingeschränkt – die Planung umfasst ein Areal von rund 10 Hektar, das ist das zehnfache unserer aktuellen Nutzfläche auf dem Hof! Diese Fläche geht zwar zunächst anderen Betrieben verloren, die genauso darauf angewiesen sind, dadurch wird aber der ohnehin schon gegebene Durck auf die Fläche erheblich steigen.

Daher hat der Stadtbauernhof Saarbrücken sich einer gemeinsamen Initiative der landwirtschaftlichen Betriebe Maximilianshof und Saar Alpaka Farm sowie des Campingplatzes und mehrerer Privatpersonen angeschlossen und kämpft für den Erhalt des Almet als Freifläche in seinem jetzigen Zuschnitt. Die Initiative hat Unterschriftenlisten sowie eine Online-Petition vorbereitet. Wir bitten um die weitere Verbreitung!

HIER kann die Unterschriftenliste heruntergeladen werden – ausgefüllte Listen bitte zurück zum Stadtbauernhof oder an die Saar-Alpaka Farm

HIER geht es zur Online-Petition [externer Link]

HIER ein aktueller Artikel der SZ [externer Link]

 

Unser Gewächshaus ist voll – Jungpflanzenverkauf am Wochenende!

Nachdem wir – neben den bestellten Pflanzen – auch noch Tomatenraritäten von  einem Sortensammler über das Ulanen-Team sowie weitere besondere Tomaten, Paprika und Chilis vom Karcherhof in Ensheim bezogen haben, platzt unser Gewächshaus aus allen Nähten.

Wir verkaufen daher am Wochenende (Samstag 10-17 Uhr + Sonntagnachmittag sofern der Vorrat reicht) eine bunte Vielfalt an

  • Tomaten (eine bunte Vielfalt: kleine/große, rote/grüne/gelbe/schwarze(!), gestreifte/gerippte/glatte, runde/ovale usw. inkl. einiger echter Raritäten)
  • Paprika (u.a. die beliebte Spitzpaprika „Pantos“)
  • Chilis
  • Auberginen
  • (und vielleicht auch schon ein paar Salate)

Stück 1,- €

Die Pflanzen und eine Kasse findet Ihr einfach vorne im Stadtgarten (das ist der Bereich, in dem der Biergarten und die Flächen für´s „Gärtnern für alle“ angesiedelt sind)

Erste Ernte für die Solidarhofgemeinschaft

Pünktlich zu Pfingsten war es soweit. Der erste Salat auf dem Stadtbauernhof konnte geerntet werden, jeder der 70 „Teilhaber“ seinen ersten Ernteanteil abholen. Im „Ernteraum“ stand frischer Salat bereit, der erst Ende März im Freiland gepflanzt worden war. Für jeden „Teilhaber“ gab es einen Kopf.

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Das System ist einfach. An einem Brettchen hängen bunte Schlüsselanhänger mit den Namen. Jeder, der sich seinen Teil genommen hat, hängt sein Schildchen ans Brett rechts daneben. So ist klar, wer schon da war.

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Wer mochte konnte am ersten Erntewochenende auch ein Bündel Sauerampfer oder ein Tomatenpflänzchen für den eigenen Garten oder Balkon mitnehmen.

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Der Sauerampfer wächst wild auf dem Hof und wurde von fleißigen Helfern zum Abholen gepflückt. Lecker schmeckt er etwa als Beigabe zum frischen Salat oder im Kräuterquark. Die Tomaten gedeihen am besten, wenn sie an einem sonnigen Platz stehen, an dem sie keinen Regen von oben bekommen.

Der erste Salat bei durchwachsenem Eisheiligen-Wetter ist ein schöner Anfang. Der Sommer kann kommen!

 

Natur erleben und begreifen!

Unter diesem Motto sind ab sofort die „Kids in Gummistiefeln“ auf dem Stadtbauernhof unterwegs:

Ab Mai gibt es für 2- 8 Jährige Kurse auf dem Stadtbauernhof zu besuchen!

„Mit allen Sinnen erleben wir entlang des Jahresrades die Geschehnisse in der Natur. Beobachtung und Experimente der vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer werden an der Basisstation, dem Stadtbauernhof- Bauwagen stattfinden, aber auch auf Spaziergängen um den Hof herum. Wir folgen langfristigen oder kurzzeitigen Projekten, die das Kind mit nach Hause nehmen kann oder der Gestaltung des Stadtbauernhofes zugute kommen.“

Mina Jung

Weitere Infos unter www.kidsingummistiefel.wordpress.com

 

Kennenlerntreffen der Solidarhofgemeinschaft, Gemüse & Gewächshausbau

Am 18.4. fand das Kennenlerntreffen der Solidarhofgemeinschaft statt. Nahezu alle „Ernteteilhaber“ kamen zu einem Hofrundgang mit Fragerunde sowie einem näheren Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen zusammen.

 

Im Gemüsebau macht sich das doch recht nasse Frühjahr bemerkbar. Während die Pflanzkulturen – vor allem Salate, Kohlrabi, Fenchel und Kopfkohl – unbeeindruckt vom Wetter zeigen und sehr gut gedeihen, waren die Zeitfenster für die Säkulturen (Radieschen, Möhren, Spinat usw.) bislang meist noch zu eng, so dass wir hier etwas hinter dem Plan liegen. Sobald sich eine längere Trockenphase auftut, werden wir hier nachlegen.

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Trotz der langwierigen Abstimmungen zur Bauanzeige für unseren Folientunnel haben wir mittlerweile das Grundgerüst für unser Gewächshaus stehen – das können wir zum Glück auch bei Schnee und Regen fertigbauen. Denn unsere Tomatenpflänzchen stehen auch schon bereit…

Von wilden und gezähmten Bienen

Schon seit vielen Wochen hat sich ein reges Treiben rund um die Insektenhotels, die wir unter anderem mit Hilfe des BUND (siehe Bilder zur SR3-Landpartie auf dem Stadtbauernhof) letztes Jahr gebaut haben, eingestellt. Verschiedene Wildbienenarten sind intensiv damit beschäftigt, die neuen Behausungen in Beschlag zu nehmen, so dass unsere Zimmer womöglich schon bald „ausgebucht“ sind (wer sich bei der Erweiterung betätigen möchte, ist herzlich eingeladen!)…

Seit dem 23.4. steht nun auch unser erstes Volk Honigbienen – etwa 5.000 bis 6.000 fleißige Tierchen – auf dem Hof. Unter Anleitung unserer Imkerpatin Gitte Frey wird sich die Imkergruppe auf dem Hof ab sofort je nach Jahreszeit, Wetter und Bedarf treffen, um das Handwerk der Imkerei zu erlernen und hoffentlich schon in diesem Jahr eine gute Honigernte einzufahren.

7. Mai: Exkursion durch das „Almet“ in St. Arnual

Exkursion von Geografie ohne Grenzen e.V. mit Dietmar Vogel

Die Wanderung führt von der Tabaksmühle zunächst zur Saar Alpaka Farm, wo Sie die sanften Verwandten der Kamele bezaubern werden und wo Sie mehr über ihr Leben in artgerechter Haltung erfahren. Auch der Hofladen mit textilen Produkten aus ihrer Wolle u.a.m. steht uns offen. In Begleitung einiger Alpakas geht es weiter über blühende Wiesen mit reichhaltigem Angebot an schmackhaften Kräutern zum Weirichshof, dem 1. Saarbrücker Stadtbauernhof. Dort werden wir mehr über das Konzept der solidarischen Landwirtschaft erfahren und können uns für den Rückweg in der neu eingerichteten Gastronomie mit einem Imbiss und Getränken aus regionaler Erzeugung stärken.

Samstag, 7. Mai,  14:30 Uhr

Dietmar Vogel, Heilpraktiker

Dauer: 4 Stunde(n) 30 Minute(n)

20,- € (erm. 16,-€) inkl. 10,- € Unkostenbeitrag für die Alpakafarm

Julius-Kiefer-Straße, Tabaksweiher, Parkplatz Restaurant Tabaksmühle

Anfahrt: Bus 108, 128 oder 136 bis „Tabaksweiher“

Obstpflanzaktion

Und wieder ein toller Samstag auf dem Hof: am 2. April fand unsere Obstpflanzaktion im Stadtgarten statt. Zahlreiche fleißige „Pflanzer“ setzten rund 50 Sträucher und Bäume, vor allem Beerenobst, einige Wildobstarten und vereinzelte heimische Ziersträucher. Abgesehen von Helfern aus unseren eigenen Reihen wurde die Aktion durch zahlreiche Freunde des Stadtbauernhofes, vor allem von Seiten der Firma Standard Gebäudereinigung, des Obst- und Gartenbauvereins Hoppstädten-Weiersbach (Kreis Birkenfeld) und unserer Ulanen unterstützt. Vielen Dank dafür!!!

Beim anschließenden gemeinsamen Grillen gab es die Gelegenheit zum näheren Kennenlernen, Fachsimpeln und Ausspannen – derweil wurde auf dem Acker weiter „geschafft“ … mit etwas Glück gibt es diesen Sommer schon die ersten Beeren zu kosten…

Bilder: Thomas Manok, Feedback Werbeagentur GmbH & Daniel Stötzer